RWE: Pipeline in Tschechien?
Die neue Pipeline könnte Tschechien mit Gas aus dem kaspischen Raum versorgen. Sie soll das tschechische Gasnetz mit einem österreichischen Verteilerknoten verbinden.
80 Millionen Euro soll die 60 Kilometer lange Gas-Pipeline die RWE kosten. RWE betreibt in Tschechien das Gasnetz RWE Transgas Net, das mittels der neuen Gas-Pipeline das südmährische Breclav mit dem österreichischen Verteilerknoten Baumgarten verbinden soll. Die neue Pipeline, die LBL genannt wird, ist erforderlich, um Gas aus dem kaspischen Raum nach Tschechien zu leiten. Das Gas aus dem kaspischen Raum wird wiederum über die geplante Nabucco-Pipeline nach Europa geleitet. In drei Jahren könnte das Projekt fertiggestellt sein, wenn alles glatt läuft. Bislang wurden die Eigentümer der Grundstücke, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll, noch nicht kontaktiert. Die LBL funktioniert auch unabhängig von der Realisierung der Nabucco- oder South Stream-Pipeline.
In einem anderen Projekt namens “Gazela” denkt RWE darüber nach, die beiden Transit-Gasleitungen, die durch Tschechien laufen, zu verbinden. Das “Gazela”-Projekt ist mit einem Kostenvolumen von 400 Millionen Euro eingeplant, doch dieses Vorhaben hängt direkt an der Realisierung der North Stream-Pipeline.
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Sollte RWE hier nicht vielleicht vorher mit den Eigentümer der Grundstücke sprechen, damit sie überhaupt sehen, ob eine Realisierung des Projektes auf deren Grundstück möglich ist. Hier kann man wirklich gespannt sein, wie sich die Sache weiter entwickelt.