E.ON Ruhrgas will Gasversorgung weiter diversifizieren

E.ON Ruhrgas plant die weitere Diversifizierung seiner Erdgaslieferanten. Am liebsten wären dem Unternehmen langfristige Lieferverträge mit Erdgasproduzenten aus Nahost, wie das Unternehmen auf einer Energiekonferenz in Dubai mitteilte.
Um die langfristige Gasversorgung Europas zu sichern, ist die Diversifizierung der Gaslieferanten eine Notwendigkeit des Unternehmens E.ON Ruhrgas, das bislang gut die Hälfte seines Erdgasangebots aus den Erdgasreserven Russlands und Norwegens bezieht. Besonders weniger Abhängigkeit von Russland wäre in dieser Hinsicht wünschenswert. Russland benutzt seine Energiereserven des öfteren als politisches Druckmittel gegenüber anderen Staaten.
Mit der Regierung von Äquatorial-Guinea, dessen Land bemerkenswert große Erdgasreserven besitzt, verhandelt die E.ON AG derzeit zusammen mit der portugiesischen Galp Energia SGPS SA und der spanischen Union Fenosa SA um die Ausbeutungsrechte dieser Reserven. Die Unternehmen haben bestätigt, ein gemeinsames Angebot abgegeben zu haben.

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