Gasmarkt kommt in Bewegung
Der Wettbewerb auf dem deutschen Gassektor verstärkt sich zu Gunsten der Kunden. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Gaspreisvergleichs des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA).
Die Untersuchung, die auf dem Preisstand vom April dieses Jahrs aufbaut, hat 50 Gebiete in ganz Deutschland überprüft. Dabei traten teilweise erhebliche Preisunterschiede zum Vorschein, von denen die Kunden profitieren können. Bis zu ein Drittel des Preises könnten VEA-Mitglieder derzeit beim Gasbezug einsparen, wie Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA, in einer Pressemitteilung bestätigt. Wegen der Kopplung an das sinkende Ölpreisniveau würden die Gaspreise zwar ohnehin im Verlauf des Jahres noch weiter sinken, jedoch seien günstigere Angebote Dritter im Rahmen von Ausschreibungen fast immer zu erzielen.
Positive Ergebnisse
Die Initiatoren der Studie zeigen sich insofern sehr zufrieden mit den Ergebnissen. „Zum ersten Mal ist es uns flächendeckend möglich, für alle Gaskunden in Deutschland Wettbewerbsangebote zum bisherigen Versorger vorzulegen“, so Stuke weiter. Aus diesem Grund hätte der VEA im Rahmen der Untersuchung auch nicht mehr die Preise der Versorger vor Ort veröffentlicht, sondern die wesentlich günstigeren der Wettbewerber.
Konkret können sich, nach den Erkenntnissen der Studie zu urteilen, Gaskunden im Netzbereich der Stadtwerke Lübeck, der Gas- und Wasserversorgung Fulda sowie der Aachener STAWAG über günstige Konditionen freuen. Eher schlecht sieht es hingegen für Kunden im Netzgebiet der Stadtwerke Leipzig, der Stadtwerke Erfurt und der E.ON Westfalen Weser aus – hier ist das Preisniveau mit am höchsten.
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