Alternative Systeme zur Senkung der Heizkosten
Auch in diesem Jahr werden die Verbraucher wieder kräftig zur Kasse gebeten. Viele deutsche Energieversorger haben dieses Jahr ihre Preise schon mehrmals angehoben. Für Mai und Juni haben viele Unternehmen erneute Preiserhöhungen angekündigt. Wer nicht nicht schon wieder noch tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte über ein alternatives Heizsystem nachdenken.
Effiziente Heizsysteme
Die steigenden Energiekosten und zunehmend schwindenden Ressourcen lassen effiziente Heizsysteme als attraktive Alternative erscheinen. Eine gute Möglichkeit, Energie preiswerter und umweltschonender zu produzieren ist die Wärmepumpe. Wärmepumpen sind Maschinen, die unter Aufwendung von technischer Arbeit thermische Energie aus einem Speicher mit niedriger Temperatur aufnehmen und auf eine Raumheizung übertragen. Einen Großteil der benötigten Energie ziehen sie aus der Umgebung, aus der Erde, der Luft oder dem Grundwasser.
Im Jahr 2009 wurden in Deutschland rund 55.000 Wärmepumpen in Betrieb genommen. Aufgrund ihrer Umweltschonenden Technologie wurde die Wärmepumpe in das EEWärme Gesetz aufgenommen, welches seit 2009 gültig ist. Im EEWG ist vorgeschrieben, dass in neu gebauten Häusern die zum Heizen, Kühlen und für die Warmwasseraufbereitung benötigte Energie zu einem Teil aus Erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden muss.
Heizen mit Holz
Neben der Energiegewinnung durch Wärmepumpen wird das Heizen mit Holz in Deutschland wieder beliebter. Sogar in immer mehr Neubauten werden Holzheizungen installiert. Kamine und Kachöfen liegen im Trend und sorgen in vielen deutschen Haushalten für warmes Wasser und warme Räume. Es gibt viele Argumente, die für das Heizen mit Holz sprechen. Zum Beispiel ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, welcher in den Wäldern der Bundesrepublik zu jeder Zeit verfügbar ist. Holzheizungen sind umweltschonend und produzieren vergleichsweise wenig Schadstoffe. Zudem besitzen sie eine gute Energiebilanz.
Dabei ist jedoch nicht jede Holzart gleich gut zum Heizen geeignet. Hier lohnt sich ein Vergleich vor der Anschaffung des Brennmaterials. Beispielweise brennen Laub- und Hartholze wie Eiche, Buche und Esche durch ihren geringen Anteil an Harz wesentlich ruhiger und gleichmäßiger als Nadel- und Weichhölzer wie Tanne, Fichte und Kiefer. Gleichmäßig brennendes Holz ermöglicht aufgrund eines optimalen Verhältnisses zwischen dem Brennstoff und der Luft einen besonders geringen Ausstoß von Schadstoffen.
Weichholz hat einen hohen Anteil an Harzen und Fetten, weshalb es beim Verbrennen eine starke Bildung von Funken und eine intensive Geräuschentwicklung gibt. Aus diesem Grund ist schweres Hartholz gegenüber Weichholz als Verbrennungsmittel zum Heizen vor zu ziehen.
Zudem verbrennt Hartholz bei einer geringeren Temperatur als Weichholz. So lassen sich erhöhte Schornsteintemperaturen und ebenfalls Energieverluste vermeiden.
Nun beginnt der Sommer und somit die Zeit im Jahr, in der die Heizung zum größten Teil ausgeschaltet bleibt. Dadurch ist nun genügend Zeit, sich mit alternativen Heizmethoden zu beschäftigen, damit man für die nächste Heizperiode rechtzeitig gerüstet ist.
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