Schaltzentrale Keller

Im Keller eines Hauses laufen häufig alle Leitungen zusammen. Stromanschluss sowie Hauptstromzähler, Wasseruhr und zentraler Wasserhahn und natürlich die Gasuhr mitsamt Gasheizungsofen und Verteiler befinden sich im Untergeschoss eines Hauses. Egal ob Neubau oder Altbau, um den Keller optimal und sicher zu nutzen sollte man einige Regeln beachten, die sowohl der Sicherheit als auch der Bequemlichkeit dienlich sind.

Jeder Zweck ein Raum

Am komfortabelsten gestaltet sich die Nutzung von Kellerräumen, wenn man jedem Raum eine der Versorgungsarten zuweist. Auch eine zweckgebundene Zuwordnungn von Geräten und Lagerorten macht Sinn. Das hieße, dass man den Wasseranschluss, den Hauptwasserhahn und die Wasseruhr im gleichen Raum stehen haben sollte, wo man auch Waschmaschinen, Wäschetrockner und Wäscheleinen und Co unterbringen würde. Für sparsame Waschmaschinen benötigt man allerdings häufig einen Warmwasseranschluss, der normalerweise nicht an der Hauptzuleitung zur Verfügung steht – darauf also unbedingt achten. Bei der Ausstattung des Raumes sollte man darauf achten, einen wasserbeständigen Fußboden zu verlegen, am besten Kacheln und noch besser sogar mit Ablauf in der Mitte, damit bei eventuellen Malheurs kein größerer Schaden entsteht. Denn Wasserschäden sind nicht nur unangenehm sondern auch teuer, ganz besonders dann, wenn sie sich durch den gesamten Keller ausbreiten und auch noch Eingelagertes beschädigen. Zur Tür dieses “Naßraums” sollte der Boden also unbedingt ein wenig ansteigen, dann bleibt alles was mit Wasser zu tun hat, garantiert drin. Eine Belüftung ist ebenfalls sinnvoll, ganz besonders, wenn man in dem Raum auch Wäsche trocknen soll. Sonst kann die Feuchtigkeit nicht raus und Schimmel und Pilze sind vorprogrammiert. Naheliegend ist es fast schon von selbst, den Hauptstromanschluss, Sicherungskästen und Zähler nicht im gleichen Raum zu haben, denn Wasser und Strom ergaben noch nie eine gute Mischung.

Der Heizraum des Hauses

Auch die Heizung, der Gasanschluss und alle Komponenten dazu gehören in einen eigenen Raum. Hierbei geht es aber nicht nur um praktische Erwägungen, sondern vor allem um Sicherheitsaspekte. Der Heizungsofen muss hinter einer speziell stabilen Tür untergebracht sein und der Raum muss zu jederzeit frei zugänglich sein. Daher fällt er als Lagerraum meist aus, denn Kartons und ähnlicher Einrichtungsüberschuss nimmt nicht nur Platz weg, sondern gilt laut Bestimmungen auch als feuergefährlich, sodass man solche Dinge nicht im Heizungsraum lagern darf. Eigentlich schade, denn der Heizraum ist meist wohl temperiert und trocken. Nutzen kann man die Abwärme trotzdem, indem man eine Abluftleitung in einen Nebenraum legt, der die trockene und warme Luft nutzt. Besonders eignet sich dazu natürlich der Feuchtraum.

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